Die richtige Antwort hängt vom Lastprofil und dem Zeithorizont ab. Colocation gewinnt bei stabiler, planbarer Last: ein über 5 Jahre abgeschriebener Server im Rack kostet bei Dauerlast typischerweise 2- bis 4-mal weniger als sein Cloud-Pendant — bei voller Kontrolle über Hardware, Lizenzen und Datenstandort (Souveränität, DSGVO, außerhalb des US CLOUD Act je nach Betreiber).
Die Cloud gewinnt bei Elastizität (Lastspitzen, Saisonalität), kurzen Projekten und Managed Services. Ehrlich zu vergleichende versteckte Kosten: Egress-Gebühren auf Cloud-Seite; Strom, Cross-Connects und Transit auf Colocation-Seite.
Das dominierende Muster 2026 ist hybrid: stabiler Sockel in Colocation, Spitzen und Services in der Cloud — verbunden über direkte On-Ramps (AWS Direct Connect, Azure ExpressRoute) in gut angebundenen Rechenzentren.