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Colocation oder Cloud: Was ist die richtige Wahl?

Direkte Antwort

Stabile, planbare Lasten, abgeschriebene Hardware, Souveränität: Colocation gewinnt über 3–5 Jahre. Variable Lasten, kurze Projekte, Elastizität: Cloud. Die meisten IT-Abteilungen fahren hybrid.

Die richtige Antwort hängt vom Lastprofil und dem Zeithorizont ab. Colocation gewinnt bei stabiler, planbarer Last: ein über 5 Jahre abgeschriebener Server im Rack kostet bei Dauerlast typischerweise 2- bis 4-mal weniger als sein Cloud-Pendant — bei voller Kontrolle über Hardware, Lizenzen und Datenstandort (Souveränität, DSGVO, außerhalb des US CLOUD Act je nach Betreiber).

Die Cloud gewinnt bei Elastizität (Lastspitzen, Saisonalität), kurzen Projekten und Managed Services. Ehrlich zu vergleichende versteckte Kosten: Egress-Gebühren auf Cloud-Seite; Strom, Cross-Connects und Transit auf Colocation-Seite.

Das dominierende Muster 2026 ist hybrid: stabiler Sockel in Colocation, Spitzen und Services in der Cloud — verbunden über direkte On-Ramps (AWS Direct Connect, Azure ExpressRoute) in gut angebundenen Rechenzentren.

Aktuelle Benchmarks aus unserem Katalog (Stand 2026-09-15)
Cross-Connect90–170 €/Monat
IP-Transit 1 Gbit/s150–400 €/Monat
Viertel-Rack250–500 €/Monat
Strom150–260 €/kVA/Monat
IPv4-Adresse2–3 €/IP/Monat

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